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TEXTE (und TEXTTEILE)

Ziele und Arbeitsprinzip
Übungen

Ziele und Arbeitsprinzip

Der experimentelle Umgang mit (kurzen) Texten ermöglicht im Zusammenhang mit anschließender Reflexion,
Ziele
der Integration von Textexperimenten und Textüberlegungen:
    kontinuierliche Ausweitung der sprachlichen Handlungsfähigkeit
    (bes. der Lese- und der Schreibkompetenz) und
    Verbesserung expliziter Grammatikkenntnisse
 
Arbeitsprinzip
implizites Sprachwissen bewusst machen und verarbeiten
    mit Texten bzw. Textteilen experimentieren über Sprache (z. B. Textaufbau, Kohärenz) nachdenken satzgrenzenüberschreitende Beziehungen zwischen sprachlichen Ausdrücken und Aussagen erkennen die (textuelle) Funktion bestimmter sprachlicher Mittel bewusst machen Begriffe entwickeln klassifizieren reflektierter experimentieren



Übungen

  Übungstyp Übungsziel
1.
  1. verwürfelte Textabschnitte oder Sätze in die richtige Reihenfolge bringen,
    Variante: verwürfelte Zeilen/Verse ordnen
    (teils auch als Java-Seite oder als Windows-Programm)
  2. fehlende Abschnitte, Sätze oder Ausdrücke an den "passenden" Stellen im Text einfügen,
  3. ineinander verschachtelte Sätze (aus zwei Texten) voneinander trennen und zwei Texte bilden,
Textstrukturen (wieder) herstellen, Teilstrukturen umgruppieren
2.
  1. unpassende Sätze aus einem Text entfernen,
  2. unpassende Wörter in einem Text erkennen (und ersetzen),
    (teils auch als Java-Seite oder als Windows-Programm)
Kohärenzverstöße "entdecken"
3.
  1. Proformen in Lückentext einsetzen,
  2. Wortwiederholungen durch Proformen ersetzen,
  3. Beziehungen zwischen Aussagen (in benachbarten Sätzen) durch Konnektoren (Konjunktionen und Adverbien) verdeutlichen,
Sätze "vertexten"
4.
  1. Artikel in Lückentext einsetzen (Ersterwähnung/Wiedererwähnung)
  2. finite Verbformen in einen Text einfügen (Tempusgebrauch/Tempuswechsel),
  3. Dialogtext (direkte Rede mit Begleitsätzen oder ohne diese) in einen Text mit indirekter Rede umformulieren,
Textabhängigkeit bestimmter sprachlicher Phänomene beachten
(z. B. Artikelselektion, Tempusgebrauch, Modus)
5.
  1. in einem Text mit gleichförmigen Satzbauplänen Satzglieder umstellen
Text stilistisch verbessern, Satzbaupläne, Satzglieder identifizieren
6.
  1. in unstrukturierten Buchstabenabfolgen durch Markieren von Wort- und Satzgrenzen Wörter und Sätze identifizieren u. a.
    als Java-Seite oder vereinfacht
bei Verzögerung des Leseprozesses die Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte sprachliche Phänomene richten

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