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WÖRTER (und WORTBAUSTEINE, MORPHEME)


WORTBILDUNG


Ziele und Arbeitsprinzip
Übungen
Ziele
der Integration von Experimenten mit Wortbildungsmorphemen und der Reflexion über Wortbildung:
    Vertiefung des expliziten Sprachwissens (über die Wortbildung),
    Erweiterung und Sicherung des Wortschatzes,
    Verbesserung der Rechtschreibkenntnisse
 
Arbeitsprinzip
implizites Sprachwissen bewusst machen und verarbeiten
    mit Wortbildungsmorphemen experimentieren über Wortbildung und Wortbildungselemente nachdenken die Funktion unterschiedlicher Wortbildungselemente bewusst machen Begriffe bilden, klassifizieren das morphematische Prinzip der Rechtschreibung (und einige Aspekte des grammatischen Prinzips) ableiten und anwenden


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Übungen

  Wortbildungsmuster Reflexion
1. Präfix + Stamm + Suffix
(teils auch als Java-Seite,
 oder Windows-Programm)
unterschiedl. Ableitungsmöglichkeiten,
Stamm-Morphem von Affixen unterscheiden
2. Präfix + Basiswort + Suffix unterschiedl. Ableitungsmöglichkeiten,
Basiswort von Affixen unterscheiden
3. Präfix  ent-  oder  ver-  + Verb
(zur Anregung auch mit Java-Script gestaltet)
semantische Modifikation:
Bedeutungsveränderung durch
bestimmte Präfixe
4. Nomen + Suffix  -lich  oder  -ig  >>  Adjektiv
(auch als Java-Seite)
Wortartwechsel
5. Nomen + Suffix  -lich  oder  -isch  >>  Adjektiv Wortartwechsel, Bedeutungsver-
änderung durch Suffixwahl
6. Präfix  ge-  + Nomen Kollektiva
(Sammelbegriffe)
7. Präfix  ge-  + Verb >>  Nomen Wortartwechsel
8. Präfix  ge-  + Verb >>  Nomen
Verb + Suffix  -ung  oder  -er  /  -in  >>  Nomen
Wortartwechsel
Wortartwechsel (zum Vergleich)
9. Präfix  un-  + Adjektiv  >>  Nomen
Adjektiv + Suffix  -heit  oder  -keit  >>  Nomen
Bedeutungsveränderung
Wortartwechsel


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WORTBILDUNG

Ziele und Arbeitsprinzip
Übungen


Ziele
der Integration von Experimenten (mit dem "Zusammensetzen" von Wörtern) und der Reflexion über "Komposition":
    Vertiefung des expliziten Sprachwissens (über Komposita),
    Verbesserung der Rechtschreibleistungen,
    Erweiterung und Sicherung des Wortschatzes
 
Arbeitsprinzip
implizites Sprachwissen bewusst machen und verarbeiten
    mit dem Zusammensetzen von Wörtern (verschiedener Wortarten) experimentieren über unterschiedliche Möglichkeiten der Wortzusammensetzung nachdenken unsinnige von sinnvollen Wortkompositionen unterscheiden Begriffe bilden, klassifizieren bewusst machen, dass Genus und Wortart des Kompositums durch dessen letzten Bestandteil bestimmt werden, weil dieser als "Grundwort" meist die ursprüngliche (Kern-)Bedeutung beibehält  Bedingungen für Groß- und Kleinschreibung (grammatisches Prinzip der Rechtschreibung) ableiten und anwenden


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Übungen

  Kompositionsmuster Reflexion
1. Nomen vor Nomen Genus (Geschlecht) des Grundworts
bestimmt Genus des Kompositums
2. Nomen 1 vor Nomen 2
Nomen 2 vor Nomen 1
Genus (Geschlecht) des Grundworts
bestimmt Genus des Kompositums;
das Grundwort ist Oberbegriff für
das Kompositum - das Bestimmungswort
modifiziert die Bedeutung des Grundworts
3. Nomen vor Adjektiv >> Adjektiv
Adjektiv vor Nomen >> Nomen
Das Kompositum gehört zur gleichen Wortart
wie das Grundwort - das Bestimmungswort
modifiziert die Bedeutung des Grundworts;
Fugenelemente
4. Verb vor Nomen >> Nomen Groß- oder Kleinschreibung?
5. Präposition vor Nomen >> Nomen Groß- oder Kleinschreibung?
6. Adjektiv << >> Nomen
Nomen << >> Adjektiv
Groß- oder Kleinschreibung?
7. mehr als zwei Wörter zusammensetzen Ursachen für Kompositionen dieser Art;
Beispiel: Steuervergünstigungsabbaugesetz
("Wort des Jahres" 2003, 7. Platz);
Fugenelemente
8. Sätze oder Wortgruppen
vor Nomen
Anlässe für Kompositionen dieser Art;
Großschreibung der Phrasenkomposita

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