Eva Schoenke:
A AnalysenA 5. 1
Was ist die Funktion dieses Textes? Soll er informieren, bewerten, überzeugen, appellieren? Oder? Welcher Textart ordnen Sie den Text zu? Kennzeichnen und nennen Sie Textteile bzw. Ausdrücke, die eindeutig
bewerten überzeugen bzw. appellieren dominierende Textfunktion: Texttyp: Textsorte: A 5. 2
A 5. 3
A 5. 4
A 5. 5
Welchem Texttyp ordnen Sie diesen Text zu? Wie läßt sich seine Dreiteilung begründen? Worin unterscheidet sich dieser (Gesamt-)Text von den Texten A 5. 2 bis A 5. 4? Worin unterscheiden sich die drei Teiltexte (von A 5. 5) untereinander? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ü ÜbungenÜ 5. 1Kann ein einziges Wort schon einen sicheren Hinweis auf die Textsorte geben? Bei welchen Textsorten könnte z. B. das Wort König vorkommen?Könnten Sie auch den Anfang eines "modernen" Berichts formulieren, in dem außer der Einleitung Es war einmal und dem Abschluß Und wenn sie nicht . . . die folgenden Wörter vorkommen: Königin, Königssohn, Prinzessin, Hexe, verzaubert, erlösen? Was für ein Text entsteht auf diese Weise? Ü 5. 2Man kann durch bestimmte "Indikatoren" in einem Text Hinweise auf dessen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Textsorte erhalten. Diese Indikatoren lassen sich auf der Wortebene (Wortwahl/Lexik), auf der Ebene von Wortgruppen, syntaktischen Konstruktionen oder auf andere Weise nachweisen; sie liefern jedoch nicht immer bzw. nicht in jedem Einzelfall eindeutige Beweise für die Textsortenzugehörigkeit. Welchen Textsorten ordnen Sie die Texte mit folgende "Indikatoren" zu? einzelne Wörter
empfehlenswert, weniger empf., nicht empf.
zweite Lesung
in tiefer Trauer
blaue Taste drücken
Verlängerungen sind ausgeschlossen. KLASSIFIZIERUNG VON GEBRAUCHSTEXTSORTEN nach Brinker (1985: 125 ff)
Ü 5. 3Klassifizieren Sie nach diesem Kriterienraster die folgenden Texte:Erdkundelehrbuch, Glückwunschschreiben, Rechnung, Leitartikel, Geschäftsbrief, Klausur, Kaufvertrag, Kaufgesuch in der Zeitung, Rundfunkkommentar, "Reifezeugnis", Heiratsanzeige, Heiratsurkunde, Waffenstillstandsvertag. Erklären Sie die Zuordnung, indem Sie vom Basiskriterium ausgehen. Bei welchen Texten ist es besonders schwierig, sie zuzuordnen? Welche Texte gehören ihrer Basisfunktion nach eindeutig zu einer Textsorte? Welche dieser Texte sind ausgeprägte "Mischtexte"? MEHREBENENKLASSIFIZIERUNG nach Heinemann/Viehweger (1991: 147 ff) "mehrdimensionale Texttypologie", "multidimensionale Zuordnungen von prototypischen Repräsentationen auf unterschiedlichen Ebenen (Schichten)" (147)
Primärfunktionen:
KONTAKTIEREN, INFORMIEREN, STEUERN (mit ästhetischen Wirkungen) (149 ff). Situationstypen Klassifizierung u. a.
nach sozialen Rollen der Interagierenden, nach Grundtypen der Umgebungssituation Verfahrenstypen "Realisierungen strategischer Konzepte" (158) Beispiel (bei dem Funktionstyp STEUERN):
Textstrukturierungstypen Grobstrukturierung der geplanten Texte:
prototypische Formulierungsmuster
"generelle Ordnungs- und Formulierungsprinzipien" als "textklassenspezifische Kommunikationsmaximen" (165) Wissen um prototypische Formulierungs- und Stilmerkmale als Indikatoren einzelner Textsorten (allerdings individuell variiert) Ü 5. 4Vergleichen Sie die Klassifizierungen von Brinker und Heinemann/Viehweger.Ü 5. 5Nennen Sie fünf verschiedene Textarten, mit denen Sie häufig zu tun haben. Klassifizieren Sie diese nach dem Mehrebenenmodell von Heinemann/Viehweger.Ü 5. 6Klassifizieren Sie schriftliche Hausarbeiten Studierender.Ü 5. 7Rezensieren Sie spontan (und kurz) eine von Ihnen schon geschriebene Hausarbeit.Welche informierenden Anteile sind (für das Verständnis der Leser) unverzichtbar? Wie bewerten Sie (kritisch differenzierend) Ihre Arbeit inzwischen selbst? Was dominiert in Ihrer Rezension, die Information oder die Bewertung? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
Z Aufgaben zu Zitaten (f)Z 5. 1
Z 5. 2
Z 5. 3
Z 5. 4
|