Kommentar
Wissensverarbeitung beim Verfassen wissenschaftlicher Texte
- Vorwissen (zu einem bestimmten Thema) strukturieren und gezielt ergänzen,
- vernetztes Wissen (textsortenspezifisch) linearisieren,
- Textentwürfe überarbeiten und Textteile umformulieren:
diese (und weitere) Prozesse stehen im Mittelpunkt der Seminararbeit.
Dabei geht es vor allem um das Verfassen wissenschaftlicher Texte -
andere Texte werden zur Kontrastierung herangezogen.
Schriftliche Übungen und die Reflexion eigener Schreiberfahrungen
werden mit der Erarbeitung textlinguistischer (und dabei bes.
handlungstheoretischer und kognitionswissenschaftlicher) Kenntnisse
verknüpft.
Statements (max. 5 Min.) der Studierenden und (schriftlich formulierte) Fragen
sollten die Probleme betreffen, die für die Beteiligten von besonderer Bedeutung sind. Kurzreferate (10 bis max. 15 Min.) können die Seminararbeit ergänzen und vertiefen, wenn sie zu einem dafür geeigneten Zeitpunkt gehalten werden.
- In der UB steht Literatur für die Seminararbeit im Projektapparat WISS bereit,
- das für Studierende entwickelte Arbeitsmaterial kann zur eigengelenkten Weiterarbeit verwendet werden,
- ebenso einzelne Beiträge
aus dem Handbuch Text- und Gesprächslinguistik (Band 1) (2000),
hrsg. von Klaus Brinker, Gerd Antos, Wolfgang Heinemann, Sven F. Sager,
Berlin/New York: de Gruyter (UB h asl 261d 77),
aus dem Handbuch Schrift und Schriftlichkeit Band 2 (1996), hrsg. von
Hartmut Günther und Otto Luwig, Berlin/New York: de Gruyter
(UB h asl 138/101-2),
aus dem Handbuch Psycholinguistik (2003), hrsg. von Gert Rickheit,
Theo Herrmann, Werner Deutsch, Berlin/New York: de Gruyter
(UB h asl 102 d 063).
- Eine ausführliche Literaturliste wird bei Bedarf ausgehändigt.
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