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Eva Schoenke

Wissensverarbeitung beim Verfassen wissenschaftlicher Texte

14.  

Schreibstrategien (Zusammenfassung)

Schreibstrategien


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Textlinguistik als Bezugswissenschaft

 
Die Untergliederung in Teilstrategien soll die Übersichtlichkeit absichern.
Sie bedeutet weder die strikte Isolierung einer Teilstrategie von den anderen noch eine streng geordnete zeitliche Abfolge.
(Vor- und Rückgriffe müssen im Prozess der schriftlichen Textproduktion jederzeit möglich sein.)
 
Wichtige "Vorübung" für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten ist (außer der Vorbereitung auf Referate) das Schreiben von "akademischen" (bzw. "universitären") Texten (wie z. B. von Mitschriften, Exzerpten).
 
Die Konzentration auf die wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte eines Themas kann vor allem durch die Anfertigung schriftlicher Zusammenfassungen erlernt werden, Präzision im Ausdruck durch Definitionsübungen. (Etymologische Erklärungen können Definitionen zwar erleichtern, aber nicht ersetzen.)
 
Schreiben lernt man durch Schreiben (und durch Lesen).
 

Prinzip 1:
das Wichtige vom weniger Wichtigen unterscheiden,
sich auf das Wichtigste konzentrieren!


Prinzip 2:
anfangen, anfangen, anfangen
(die "Angst vor dem leeren Blatt" gar nicht erst entstehen lassen)!

© Eva Schoenke

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