Katrin Buchholz
Bruno an den europäischen Höfen:
London
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Biographie Elisabeths I.:
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Das "Darnley" Portrait, entstanden vermutlich 1575, von Federigo Zuccaro
Elisabeth wurde am 7. September 1533 als Tochter Anna Boleyns und Heinrichs VIII. geboren. Während der Regierungszeit ihrer Halbschwester Maria (1553-1558), die die anglikanische Staatskirche ablehnte, wurde Elisabeth zum Sammelpunkt der Opposition. 1554 wurde sie als Gefangene in den Tower gebracht, weil man sie an einer Verschwörung beteiligt glaubte, die auf Marias Sturz zielte.
"Queen Elizabeth and the Three Goddesses" als allegorisches Gemäde
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"Queen Elizabeth and the Three Goddesses", entstanden 1569, vermutlich von Joris Hoefnagel
"Queen Elizabeth and the Three Goddesses" ist das frühste allegorische Gemälde von Königin Elisabeth.
Im Frühjahr 1583 verließ Giordano Bruno Paris, um sich nach England zu begeben. Nach einem vergeblichen Versuch, an der Universität Oxford zu lehren, wohnte Bruno bis zum Spätsommer oder Herbst 1585 im Hause des französischen Botschafters in London. Diese Zeit kann als die produktivste Phase in Brunos Leben bezeichnet werden. Dort entstanden seine sechs italienischen Dialoge u.a. "Das Aschermittwochsmahl", in dem possenhaft-satirische, realistische, philosophische und wissenschaftliche Elemente nebeneinander gestellt werden. Die englische Königin Elisabeth I. hat Bruno mit großer Wahrscheinlichkeit persönlich kennengelernt. Er preist sie als eine einzigartige und einmalige Frau, die an Namen und Würde keinem König nachsteht und die es mit jedem, der auf Erden ein Zepter trägt, an Verstand, Weisheit, Rat und Regierung aufnehmen kann.
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