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DUNS SCOTUS'S OXFORD (Oxford des Duns Scotus)

von Gerard Manley Hopkins


Türmige Stadt und zweigig zwischen Türmen;

Kuckuck und Lerche, Geläut, Krähen, der Fluß;

Die tüpfelöhrige Lilie unter dir; wo Land und Stadt einst

Zusammentrafen, hier Kräfte unter einem Dach;


Du hast einen niedrig und ziegligen Saum, der sauert

Dieses Nachbar-Grün, worin deine graue Schönheit

bestens   

Gründet; reizloser Wuchs, du hast verwirrt

Land-ländliches Verhalten – Herden, Menschen und

Blüten.   


Doch ah! diese Luft, die ich ein und aus atme,

Er lebte davon; diese Gräser, Gewässer, diese Mauern

suchte er   

Auf, der Einzige, der meinen Geist so weit zum Frieden

treibt;   

Der Dinge seltenst-geäderter Entwirrer; ein unbestrittener

Einblick – streite Italien oder Griechenland! –

Der Frankreich spornte für Maria ohne Fehl.


1968


Duns Scotus’s Oxford

Towery city and branchy between towers;
Cuckoo-echoing, bell-swarmèd, lark-charmèd, rook-racked, river-rounded;
The dapple-eared lily below thee; that country and town did
Once encounter in, here coped and poisèd powers;

Thou hast a base and brickish skirt there, sours
That neighbour-nature thy grey beauty is grounded
Best in; graceless growth, thou hast confounded
Rural rural keeping – folk, flocks, and flowers.

Yet ah! this air I gather and I release
He lived on; these weeds and waters, these walls are what
He haunted who of all men most sways my spirits to peace;

Of realty the rarest-veinèd unraveller; a not
Rivalled insight, be rival Italy or Greece;
Who fired France for Mary without spot.
  

Quelle: Neues (& altes) vom Rechtsstaat & von mir