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IL PANE – völlig frei nach Sebastiano Satta

 

Brot ist heilige Hefe, keimt

aus dem Schoß nach so viel Krieg.

Gewonnen hat der unbewaffnete

Schwächling,      

gebückt auf den Pflug in der Furche.

 

Mit seinem Blut hat er das Mehl getränkt

auf widrigen Matten. Verwildert

die Herde, und Rauchwolken

nisten im verbrannten Land.

 

Frieden und Brot vom Segen der Hand,

vom Blut der Vorfahren.

Reif ist der Laib und eßbar.

 

Satt auch, wer in der Tanka blieb,

Fußgänger in der öden Welt,

begleitet von seinem Kummer.
  

  Quelle: 12/97 - Die Außenseite des Elementes No 5