
Der Film dreht sich um die 23jährige Friseuse FRANKIE PAIGE (gespielt von PATRICIA ARQUETTE), der aus heiterem Himmel schrittweise in überfallartigen Attacken die sog. 'Stigmata', d.h. die Wundmale Christi, zugefügt werden. Als der Vatikan auf diesen Fall aufmerksam wird, stellt Pater ANDREW KIERNAN (gespielt von GABRIEL BYRNE) zu seinem Erstaunen fest, dass Franke vorher religiös völlig uninteressiert war, während die belegten Stigmatisationsfälle stets Zeichen einer gläubigen Identifikation mit dem leidenden Christus waren. Doch nicht dieser theologisch in der Tat nicht ganz akzeptable Aspekt des Films soll hier verhandelt werden, sondern der Umstand, dass Frankie in mehreren Trance-Zuständen Texte in aramäischer Sprache - der Sprache, die JESUS selbst gesprochen hat - zitiert oder eine Wand in ihrem Appartement mit aramäischen Buchstabenfolgen füllt.
Wie mischen sich nun in 'Stigmata' fiction-Elemente mit Tatsachen? Zunächst einmal wird im Film als zentraler Inhalt dieses aramäischen Evangeliums mehrfach folgende Textpassage zitiert: